Haus der Diakonie wieder in Betrieb – oder: was in der 93 93-0 steckt…

Ziemlich geschafft, kurze Pause zwischendurch. Aber alle Anstrengungen konnten die gute Laune nicht vertreiben.
Ziemlich geschafft, kurze Pause zwischendurch. Aber alle Anstrengungen konnten die gute Laune nicht vertreiben.

Es war schon ein ziemlicher Kraftakt die Woche vom 10. bis 14. Juli, also die direkt vor den Sommerferien. Packen war angesagt, der Möbelwagen rückte an, für die diakonischen Einrichtungen ging es zurück ins Haus der Diakonie. Und man ist ja immer wieder neu überrascht, was sich angesammelt hat und was zusammenkommt, wenn fünf Einrichtungen die Koffer packen. Aber das war es ja nicht allein. Die Technik musste umgestellt werden; es brauchte eine genaue Planung, wer zieht in welchen Raum; wie stehen dort die Möbel; und dann waren immer auch noch Handwerker da (um nicht zu sagen im Weg), denn natürlich waren noch nicht alle Abschlussarbeiten fertig geworden…

Aber jetzt ist es geschafft, zumindest das Entscheidende. Zeit, noch einmal zwei Mitarbeitenden ein herzliches Dankeschön zu sagen, die „nebenbei“ mit bewundernswerter Geduld und Energie und mit viel Sachverstand im Interesse aller die Planungs- und Organisationsarbeiten geleistet und gemeinsam mit der Geschäftsführung ein Jahr lang die „Bauherrenrolle“ eingenommen haben: Natascha Möller und Dirk Burghardt. Das war wirklich klasse! Und auch das muss man sagen, weil es ja keineswegs selbstverständlich ist: Es ist richtig schön geworden! Ratsuchende und Mitarbeitende werden sich wohlfühlen. Aber davon kann man sich nur selbst überzeugen.

Gelegenheit dazu wird es im September geben. Am Freitag, den 22.09.2017 wollen wir um 11:00 Uhr die offizielle Einweihung feiern, und in diesem Rahmen kann auch jeder, der das möchte, das Haus und alle Etagen kennenlernen. Also, bitte den Termin vormerken!

Der Haupteingang zum Haus der Diakonie befindet sich jetzt – wie ursprünglich – an der Längsseite des Gebäudes und ist auch vom Wuckenhof aus direkt erreichbar.
Der Haupteingang zum Haus der Diakonie befindet sich jetzt – wie ursprünglich – an der Längsseite des Gebäudes und ist auch vom Wuckenhof aus direkt erreichbar.

Das bedeutet demzufolge, seit dem 17. Juli läuft der Betrieb wieder in der Kötterbachstraße 16. Ganz wichtig ist es vielen, zu wissen, wie man sich jetzt orientieren kann. Natürlich konnten nicht alle diakonischen Angebote im Haus der Diakonie aufgenommen werden. Das wäre alleine platzmäßig bei weitem nicht möglich gewesen und z. T auch gar nicht sinnvoll. Die Kindergärten befinden sich unverändert in den jeweiligen Bezirken, das Grete-Meißner-Zentrum mit der Begegnungsstätte in der Schützenstraße und das Schwerter Netz als ambulante Erziehungshilfe weiterhin im Roten Haus. Im Haus der Diakonie dagegen ist man (fast) immer an der richtigen Adresse, wenn man individuell Rat und Hilfe sucht, in welcher Frage oder Form auch immer. Hier sind konzentriert an einer Stelle die Beratungs- und Betreuungsangebote untergebracht; im Einzelnen: der Betreuungsverbund Diakonie, die Sozialen Dienste, die Schwangerschaftsberatung, die Suchtberatung und auch die Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die wir ja bisher aus dem Calvin-Haus kennen. Eigentlich muss man sich die Details und Strukturen gar nicht so genau merken. Es ist bei der bekannten zentralen Rufnummer geblieben, die 93 93-0, wenn man sich dort meldet, egal mit welchem Anliegen, erhält man Auskunft bzw. wird an die richtige Stelle oder mit der richtigen Person verbunden.

Trotzdem abschließend eine Bitte: Das Raumkonzept und das Zusammenspiel aller Einrichtungen unter diesen Bedingungen ist auch für uns in der Diakonie neu und muss geübt werden. Haben Sie deshalb bitte Verständnis dafür, wenn gerade in den ersten Tagen und Wochen nicht alles perfekt klappt und die eine oder andere Panne passiert. Wir versuchen unser Bestes.