Leitbild

Die umfassenden Absichten und Zielsetzungen unseres Qualitätsmanagements sind in den folgenden 12 Punkten zusammen gefasst. Diese Punkte sind die von allen Akteuren der Organisation akzeptierte und für alle verbindliche Grundlage für die weiteren Konkretisierungen und die tatsächliche Umsetzung in praktisches Handeln.

1. QUELLE UND PROFIL
2. KERN UND VERSTÄNDNIS DES AUFTRAGS
3. ZIELGRUPPE UND LEISTUNGSSPEKTRUM
4. GÜTE DER LEISTUNG
5. DIENSTLICHE GEMEINSCHAFT
6. HALTUNG UND LEISTUNG DER MITARBEITERSCHAFT
7. UMGANG MIT RESSOURCEN
8. FINANZIERUNGSBASIS
9. INTEGRIERTE LIEFERANTENLEISTUNG
10. PARTNERSCHAFTLICHE ZUSAMMENARBEIT
11. GESELLSCHAFTLICHE STELLUNG
12. KREISLAUF DES LERNENS

1. QUELLE UND PROFIL:
Man merkt, dass unsere Arbeit aus der biblischen Botschaft kommt. Als Diakonie der Evangelischen Kirchengemeinden Schwerte, Ergste und Westhofen bieten wir mehr als allein soziale Dienstleistungen für die Menschen. Unser Tun ist Christ sein im öffentlichen Leben. Man denkt über uns: Kirche macht eindeutige und gute Arbeit.

2. KERN UND VERSTÄNDNIS DES AUFTRAGS:
Es geht in unserer Arbeit um die Menschen; wir nehmen sie in ihrer Einzigartigkeit an. Sie sind Subjekt im Hilfeprozess, bestimmen selbst, und ihre Wünsche und Erwartungen sind maßgeblich. Soweit angebracht, sehen wir sie im Kontext ihrer persönlichen, sozialen, biografischen Bezüge, ihres aktuellen Lebensraumes, der Ganzheit von Körper, Seele und Geist und richten unsere Arbeit an dieser Bedarfslage aus. Wir räumen der Selbsthilfe Vorrang ein und leisten nicht nur Für- und Nachsorge, sondern immer auch Vorsorge.

3. ZIELGRUPPE UND LEISTUNGSSPEKTRUM:
Wir sind für alle Menschen da, die unseren Dienst benötigen bzw. in Anspruch nehmen möchten. In Wechselfällen jeder Lebensphase, in kritischen Ausnahmesituationen und in Fällen mangelhafter gesellschaftlicher Teilhabe sehen wir uns zuständig und nehmen Verantwortung wahr. Unsere Angebote der Beratung, Begleitung, Therapie, Betreuung, Unterstützung, Versorgung, Begegnung, Förderung und Bildung sind in Schwerte angesiedelt, haben aber zum Teil – je nach Versorgungsstrukturen und Nutzerverhalten – einen darüber hinaus gehenden Wirkungsradius.

4. GÜTE DER LEISTUNG:
Die Nutzer sind überzeugt von unseren Diensten und sie vertrauen uns. Im Rahmen der Leistungserbringung erleben sie spürbar sowohl menschliche Qualitäten – Willkommen sein, Freundlichkeit, Mitgefühl, Aufmerksamkeit – als auch fachliches Können – Transparenz, Zielorientierung, Zuverlässigkeit, Konsequenz.

5. DIENSTLICHE GEMEINSCHAFT:
Unser dienstliches Miteinander von Vorgesetzten und Nachgeordneten, Frauen und Männern, Beschäftigten und Ehrenamtlichen, Erfahrenen und Neulingen, Qualifizierten und Hilfskräften steht im Zeichen der Gemeinschaft und gegenseitigen Wertschätzung. Wir arbeiten im Team, auch Bereichs übergreifend, lernen von einander, unterstützen und ergänzen uns. Unser Dienstgeber gewährleistet dafür einen verlässlichen Handlungsrahmen. Wir achten die jeweiligen Rollen, handhaben sie flexibel und tragen Konflikte offen und fair aus.

6. HALTUNG UND LEISTUNG DER MITARBEITERSCHAFT:
Unsere Mitarbeitenden kennen die Gesamtorganisation und identifizieren sich mit ihr, leisten motiviert und kompetent ihren Dienst und streben nach Weiterentwicklung. Sie sind mit dem ihnen jeweils übertragenen Verantwortungsbereich vertraut und sorgen bewusst für die sachgerechte Planung, Ausführung und Prüfung ihrer Arbeit. Ihre Schulung erfolgt gezielt und systematisch unter Beachtung der hier festgelegten Qualitätspolitik. Ihr Erfolg wird honoriert. In allen entscheidenden dienstlichen Angelegenheiten werden sie frühzeitig informiert und weitestgehend beteiligt.

7. UMGANG MIT RESSOURCEN:
Wir setzen die uns verfügbaren Ressourcen verantwortungsbewusst, ziel- und wirkungsorientiert ein. Die Leistungen im Rahmen der öffentlichen Sozialfürsorge werden nach den jeweiligen Marktbedingungen erbracht. Es gelten gleichermaßen wirtschaftliche und ethische Grundsätze, und zwar auch für die Eigenmittel, die unseren Spielraum erweitern, z. B. frei auf besondere Notlagen zu reagieren oder neue Ansätze zu erproben. Unsere Betriebsausstattung ist zweckmäßig gehalten und so, dass man sich wohl fühlt. Wir beachten die ökologischen Erfordernisse.

8. FINANZIERUNGSBASIS:
Unsere Selbstzahler, Kostenträger, Zuwendungsgeber und Förderer wissen, dass sich ihre Investition lohnt. Alle uns zufließenden Geldmittel stehen im Einklang mit unserer Leitorientierung und führen nicht zu einer fragwürdigen Fremdbestimmung. Mit der unterschiedlichen Art und Zweckbestimmung der Mittel gehen wir differenziert um. Wir erfüllen gewissenhaft die bei einer Finanzierung gemachten Auflagen und versuchen, die damit verbundenen Erwartungen zu übertreffen.

9. INTEGRIERTE LIEFERANTENLEISTUNG:
Die Lieferanten, die zur Erbringung unserer Leistungen etwas beitragen, kennen unsere Ansprüche und sind bereit und fähig, sie zu erfüllen. Wir können uns aufeinander verlassen und versuchen gemeinsam, die betriebliche Integration des Lieferantenbeitrags bestmöglich zu gestalten, so dass die geschäftlichen Beziehungen für beide Seiten nützlich sind.

10. PARTNERSCHAFTLICHE ZUSAMMENARBEIT:
Als Bestandteil eines Gesamtgefüges im Sozialwesen wirken wir partnerschaftlich mit anderen – der öffentlichen Hand, Organisationen, Berufsgruppen, Individuen – zusammen. In der Kooperation machen wir deutlich, was wir wollen, sind berechenbar, fair und halten, was wir versprechen. Das erwarten wir auch von unseren Partnern. Ihre Interessenlage und unsere findet im Miteinander jeweils ausgewogen Platz.

11. GESELLSCHAFTLICHE STELLUNG:
Wir sind ein geachteter sowie einer der bekanntesten Träger sozialer Arbeit in Schwerte und stehen im ständigen Dialog mit unserem gesellschaftlichen Umfeld. Das geschieht auch unter dem Blickwinkel, Benachteiligten Gehör zu verschaffen, neue Problemfelder zu erkennen und den gesellschaftlichen Gestaltungsraum für Lösungen zu nutzen.

12. KREISLAUF DES LERNENS:
Wir sind beständig bestrebt, unsere Arbeit auf allen Ebenen zu optimieren und weiter zu entwickeln. Wir gehen überlegt und zielorientiert vor, prüfen, ob bzw. in wie weit wir mit unserem Handeln das Ziel erreicht haben, und ziehen daraus die notwendigen Folgerungen. Die Rahmenbedingungen werden systematisch analysiert, um dem Wandel gerecht werden zu können.