Fünfter Fachtag am Friederike-Fliedner Berufskolleg zeigt berufliche Vielfalt der Diakonie Mark-Ruhr
Iserlohn. Rund 200 Schüler:innen und Studierende des Friederike-Fliedner Berufskollegs (FFBK) in Iserlohn nutzten am Dienstag (6. Oktober) den inzwischen fünften Fachtag, um sich über die vielfältigen beruflichen Möglichkeiten innerhalb der Diakonie Mark-Ruhr (DMR) zu informieren. In praxisnahen Workshops erhielten die Teilnehmenden Einblicke in unterschiedliche Arbeitsfelder und Methoden, konnten selbst aktiv werden und mit Fachkräften über deren Berufsalltag ins Gespräch kommen.
Unter dem Titel „Dein Arbeitgeber der Zukunft: Arbeitsfelder und Methoden in der Diakonie Mark-Ruhr“ stand die Frage im Mittelpunkt, welche beruflichen Perspektiven sich nach einem Schul- oder Ausbildungsabschluss am FFBK innerhalb des Unternehmensverbunds der DMR eröffnen. Nach der Begrüßung durch Andrea Schumann (Schulleiterin am FFBK), stellten Matthias Börner (theologischer Geschäftsführer der Diakonie Mark-Ruhr), Carsten Voswinkel (Referent für Diakonische Identität), und Theresa Touloupis (Leitung Kommunikation und Talentmanagement), den Unternehmensverbund sowie seine Werte und Orientierungen vor.
Mit mehr als 4.500 Mitarbeitenden in 14 Gesellschaften und täglich mehr als 30.000 Kontakten zu Menschen in der Region bietet die Diakonie Mark-Ruhr ein breites Spektrum sozialer und pädagogischer Arbeitsfelder. „Der Fachtag gibt den Schüler:innen und Studierenden einen umfassenden Orientierungsrahmen für ihre berufliche Weiterentwicklung innerhalb der Diakonie Mark-Ruhr“, betonte Theresa Touloupis. Die Veranstaltung zeige, welche vielfältigen Möglichkeiten es gibt, eigene Interessen und Fähigkeiten in unterschiedlichen Arbeitsfeldern einzubringen und den persönlichen Berufsweg innerhalb des Unternehmensverbunds weiterzuentwickeln.
Auch Andrea Schumann hob die Verbindung zwischen den Werten der Schule und dem Selbstverständnis der Diakonie Mark-Ruhr hervor: Das Leitmotiv des FFBK, „Lernen mit Kopf, Herz und Hand“, schlage eine Brücke zum Anspruch der Diakonie Mark-Ruhr, „Für Menschen da sein. Mehr als nur ein Job!“ beziehungsweise „Wir sind da. Wo die Menschen uns brauchen.“ Beide Leitgedanken verdeutlichten, wie wichtig fachliche Kompetenz, persönliche Haltung und praktisches Handeln in sozialen Berufen sind.
Im Anschluss hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, verschiedene Workshops zu besuchen. Dabei ging es unter anderem um Traumapädagogik in der Jugendhilfe, Erlebnispädagogik, Kinderschutz, sexualpädagogische Arbeit, Deeskalation und Neue Autorität. Weitere Angebote beschäftigten sich mit der Arbeit in Mutter/Vater-Kind-Einrichtungen, Jugendhilfe an Schulen, der Begleitung von Menschen mit psychischer Beeinträchtigung sowie mit Autismus-Spektrum-Störungen. Auch die Arbeit in Kindertageseinrichtungen war mit Themen wie Psychomotorik, Bildungsbereichen im Kita-Alltag und Mobbingprävention vertreten.
Gestaltet wurden die Workshops von Mitarbeitenden verschiedener Tochtergesellschaften der Diakonie Mark-Ruhr, darunter die Ev. Jugendhilfe Iserlohn-Hagen, die Diakonie Mark-Ruhr Teilhabe und Wohnen, die Diakonie Mark-Ruhr Kindertageseinrichtungen und die Kita-Gruppe der Diakonie Schwerte. Neben fachlichen Einblicken standen praktische Übungen und konkrete Methoden im Mittelpunkt, die den Teilnehmenden einen Eindruck von den Anforderungen und Gestaltungsmöglichkeiten in den jeweiligen Berufsfeldern vermittelten.
Der fünfte Fachtag verdeutlichte damit erneut, wie breit die beruflichen Einsatz- und Entwicklungsmöglichkeiten innerhalb der Diakonie Mark-Ruhr aufgestellt sind – und wie sich persönliche Interessen und Fähigkeiten mit einer sinnstiftenden Tätigkeit verbinden lassen.
Weitere Informationen zu Einstiegsmöglichkeiten und aktuellen Stellenangeboten bei der Diakonie Mark-Ruhr finden Interessierte unter karriere.diakonie-mark-ruhr.de
Bildzeile: Rund 200 Schüler:innen und Studierende des Friederike-Fliedner Berufskollegs informierten sich beim fünften Fachtag über die vielfältigen Arbeitsfelder und beruflichen Perspektiven bei der Diakonie Mark-Ruhr.

