Diakonie Schwerte
Diakonie Schwerte

100 Jahre Diakonie Schwerte – Festgottesdienst in St. Viktor


Schwerte. Mit einem feierlichen Gottesdienst in der St. Viktor-Kirche wurde am vergangenen Sonntag (21. September 2025) das 100-jährige Bestehen der Diakonie Schwerte begangen. Gut 120 Gäste feierten unter dem Leitwort „Suchet der Stadt Bestes“ – einem Wort aus dem Propheten Jeremia – und blickten gemeinsam auf ein Jahrhundert diakonisches Wirken in Schwerte.

Das Gottesdienstkonzept war szenisch-dialogisch angelegt: Im Kirchraum standen die Silhouetten wichtiger Gebäude, die symbolisch für die historischen Stationen der Diakonie Schwerte stehen. Die Kulissen waren zuvor von den Kindergärten der Diakonie Schwerte bunt gestaltet. Zu jedem Gebäude gab es eine kurze historische Einleitung durch Gemeindepfarrer Achim Dreessen, ein persönliches Erlebnis von Mitarbeitenden, die abschließend von Pfarrer Matthias Börner, Geschäftsführer der Diakonie Mark-Ruhr, mit einem theologischen Impuls zum Wirken des Propheten Jeremia, in Verbindung gebracht wurde.

So entstand ein lebendiger Spaziergang (mit Jeremia?) durch die Geschichte der Diakonie und durch die Stadt Schwerte, von St. Viktor über das Rote Haus in der Jägerstraße, das Calvinhaus und das Haus der Diakonie bis hin zum Grete-Meißner-Zentrum.

Im Rahmen des Gottesdienstes führte Pfarrer Achim Dreessen vier Mitarbeitende der Kita-Gruppe sowie eine neue Mitarbeiterin des Grete-Meißner-Zentrums feierlich in ihren Dienst ein. Pfarrer Matthias Börner verabschiedet formell Andrea Schmeißer nach fünf Jahren engagierter Arbeit aus der Geschäftsführung der Diakonie Schwerte. Frau Schmeißer bleibt der Diakonie für ein Projekt im Grete-Meißner-Zentrum aber noch erhalten.

Musikalisch wurde der Festgottesdienst von Miriam Schäfer (Creativen Kirche Witten) gestaltet. Im Anschluss lud die Kirchengemeinde zu einem Empfang im Gemeindezentrum ein.